Transkript

des Buchs von Karl Christian Friedrich Krause

Die drei ältesten Kunsturkunden
der Freimaurerbrüderschaft

Ausgabe 1820


zusammengestellt, überarbeitet und ins Englische übersetzt

aus Google Books

von Bruder Vincent Lombardo


Für die Anweisungen der Brüder seiner

 Freimaurerlogen


insbesondere

und des neugierigen Publikums im Allgemeinen


Thornhill, Ontario, 21. April 2012

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Einführung und Leitfaden


Im Laufe unserer Nachforschungen im Bereich der Freimaurerischen Philosophie und Schriften, die zum Nutzen unserer Mitglieder im Besonderen und der Öffentlichkeit im Allgemeinen durchgeführt wurden, stießen wir auf eine Zusammenstellung der Werke von Bruder Karl Christian Friedrich Krause, einem deutscher Philosophen vom Anfang des 19. Jahrhunderts, verfertigt von Bruder Roscoe Pound und herausgegeben vom Supreme Council 33° des freimaurerischen Gerichtsstandes Nord, USA, im Jahre 1953.

Fasziniert von Pounds Lobpreisungen für Krauses freimaurerische Arbeit, haben wir diese Bücher gesucht, in der Hoffnung, sie ins Englische übersetzt zu finden. Leider hatten wir damit keinen Erfolg, denn es scheint keine Übersetzung zu existieren. Deshalb haben wir uns entschieden sie selbst zu übersetzen, im festen Entschluss, unseren Mitgliedern und der Englisch-sprechenden Welt Krauses herrliche freimaurerische Schriften näherzubringen.

Unser Übersetzer, Bruder Lombardo, wuchs mit der italienischen Sprache auf, hat Grundkenntnisse der deutschen Sprache, spricht aber nur im geringen Maße fließend Englisch. Manche behaupten, er könne kaum lesen und schreiben. Wir schätzen jedoch seine Entschlossenheit, Krauses freimaurerische Werke ans Licht zu bringen, zum Nutzen unserer Mitglieder und des englischsprechenden Publikums. Die Hauptquelle für seine Übersetzung war books.google.ca.

Wir hoffen, dass uns diejenigen unserer Leser, die beide Sprachen beherrschen und sich in der in diesen Büchern behandelten Materie auskennen, an den Stellen, an denen wir uns geirrt haben, Korrekturen vorschlagen, damit wir unsere Arbeit zum Wohle Aller verbessern können. Wenn Sie helfen möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter

Wir haben hier sowohl den Originaltext, den wir aus google.books.ca transkribiert haben, als auch diese Übersetzung publiziert. Die Seitennummern, wie sie im Buch zu finden sind, haben wir in der Form =2= angegeben, damit Sie die Stellen im ursprünglichen Text und im Transkript schnell auffinden können. Mit einem Klick auf die Nummer wird die entsprechende Buchseite auf dem Bildschirm angezeigt. Bitte beachten Sie, dass wir diese Funktion für Google Chrome (Zoomfaktor 150%) optimiert haben. In anderen Web-Browsern können sowohl die Verknüpfungen als auch die Seiten eventuell ungenau dargestellt werden.

Wir haben die ursprüngliche Schreibweise sowie die Druckfehler beibehalten, wie sie in dem Buch (Ausgabe aus dem Jahre 1820) erschienen sind. Außerdem haben wir uns bemüht, die Originalstruktur der Krauseschen Texte nach Möglichkeit beizubehalten, damit nichts von Krauses Beredsamkeit und "Tempo" verloren geht.

In einigen Fällen, in denen im Deutschen Sinn und Bedeutung klar sind, aber im Englischen unklar oder sogar verwirrend, haben wir uns die Freiheit genommen [ein paar erklärende Worte] hinzuzufügen. Die wenigen Stellen, bei denen wir mit unserer Übersetzung nicht zufrieden waren, haben wir gelb markiert, in der Hoffnung, dass uns jemand eine bessere Übersetzung vorschlagen möge.

Auf den englischen Seiten finden Sie am Ende jedes Absatzes dieses Symbol:   → Deutsch.   Diese Funktion haben wir für den Fall eingefügt, dass Ihnen, lieber Leser, die Übersetzung unklar erscheint. Mit einen Klick auf das Symbol wird der entsprechende deutsche Originaltext unmittelbar unter dem englischen Absatz anzeigt, um Ihnen das Verständnis zu erleichtern. Das entsprechende Symbol → English finden Sie auch auf den deutschen Seiten, wo wir es für hilfreich erachten.


Über den Verfasser

krause-bust Bruder Karl Christian Friedrich Krause wurde im Jahre 1871 in Eisenberg, unweit von Leipzig geboren. Er wuchs in Jena auf, wo er bei den Professoren Friedrich W. Schelling, Georg Hegel und (Bruder) Johann Gottlieb Fichte Philosophie studierte. Eine Zeitlang unterrichtete er dort als Privatdozent. Im Jahre 1805 zog er nach Dresden um Rechtsphilosophie zu lehren. Im Frühjahr des selben Jahres wurde er in die Freimaurerloge "Archimedes zu den drei Reißbretern" in Altenburg aufgenommen, (Siehe unten, note a)) und später, am 31. Oktober 1805, schloss er sich auf Empfehlung der Loge Archimedes der "Loge zu den drei Schwerdtern und den wahren Freunden" in Dresden an, deren Mitglieder ihn im Fühjahr 1808 zum "Redner" (Lodge Lektor) wählten. Nach seinem Eintritt in die Freimaurerei begann er sofort ein kritisches und philosophisches Studium dieser Institution und las alle freimaurerischen Arbeiten, die damals zur Verfügung standen. Als Ergebnis seiner Studien hielt er zwölf Vorlesungen vor seiner Loge in Dresden, die 1809 in einem Buch mit dem Titel ""Höhere Vergeistigung der echt überlieferten Grundsymbole der Freimaurerei" in zwölf Logenvorträgen publiziert wurden.   Später, im Jahre 1810, veröffentlichte er ein weiteres Buch mit dem Titel:   "Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbruderschaft".

Coat of Arms

a) Am 28. Januar 2013 erhielten wir durch die Fürsprache seitens Bruder Dr. Phil Wolfgang Reuter vom derzeit leitenden Würdigen Meister die Erlaubnis, an dieser Stelle das "Original Members' Register of Lodge Archimedes" zu veröffentlichen.   Darin stehen die Namen und Einzelheiten zu den Gründungsmitgliedern, Initianten, sowie den Assoziierten und Ehrenmitgliedern dieser Loge während der ersten 100 Jahre ihres Bestehens (31. Januar 1742 bis 30. Januar 1842). Bruder Krauses Initiation ist am rechten Rand des Registers auf Seite 182 markiert, sowie auf Seite 177 die Initiation von Bruder Schneider, und auf Seite 190 die Zulassung von Bruder Moßdorf als assoziiertes Mitglied. In diesem Buch werden beide, Schneider und Moßdorf, als Freunde und Unterstützer von Krauses Arbeit gewürdigt.
          Bruder Wolfgang Kurt Reuter verdient an dieser Stelle unsere besondere Anerkennung für seine Anleitung und seine Unterstützung bei der Übersetzung von hunderten deutscher Wörter, die Krause hier benutzt, die jedoch weder in den damaligen noch in modernen Wörterbüchern auftauchen.   Leider musste Bruder Reuter seine Mitwirkung wegen einer schweren Krankheit beenden, und in der Folge litten sowohl die Exaktheit der Übersetzung als auch der Fortschritt der Arbeit.
          Zum Glück wurde unser Übersetzer auf das Online-Wörterbuch "dict.cc" aufmerksam. Insbesondere die ständigen Teilnehmer am English-German Translation Forum halfen stets kompetent, freundlich und unentgeltlich bei den schwierigen Passagen in dieser Übersetzung.   Sie verdienen das Lob für die exakten und stilistisch eleganten Abschnitte. — Alles, was hier noch zu wünschen übrig lässt, ist dem Übersetzer anzulasten.

  Bruder Roscoe Pound schreibt (The Builder Magazine, Februar 1915, Kapitel 1 - Nummer 2): Dieses Buch, eines der intellektuellsten, das jemals von der Freimaurer-Presse herausgegeben wurde, verursachte ihm sofort großen Kummer. Die Grenzen der zulässigen öffentlichen Diskussionen über Freimaurer-Symbole waren damals nicht genau festgelegt, und die persönliche Freiheit wurde in dieser Zeit von den deutschen Freimaurern nicht vollumfänglich eingeräumt. Allein die Gerüchte um Krauses Buch erregten schon große Aufregung. Außerordentliche Anstrengungen wurden unternommen um die Veröffentlichung zu verhindern, und, als das nicht fruchtete, hat man das Unverständnis und den falschen Eifer seiner Brüder benutzt um für seinen Ausschluß aus dem Orden zu sorgen. Nicht nur wurde er von seiner Loge exkommuniziert, er wurde außerdem für seine freimaurerischen Veröffentlichungen sein ganzes Leben lang verfolgt, was verhinderte, dass seine Position, die er unter den Denkern seiner Zeit einnahm, je anerkannt wurde.

Die drei Schriften, von denen Krause behauptet (und glaubt), sie seien die drei ältesten der Freimaurer Bruderschaft, sind:

1.   Das (sogenannten) Freimaurerverhör Heinrich des VI., angeblich im Jahre 1696 durchgeführt, und in diesem Buch als Coat of Arms"Antient MS. on Free Masonry" betitelt. (*)

2.   "Des Lehrlings Lehrstück"

3.   "Die Yorker Constitution"

Coat of Arms

(*)   Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung von Krauses Schriften bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieses Dokument als Fälschung bezeichnet, in der Absicht, der Freimaurerei antike Ursprünge zu unterstellen.   Diese Übersetzung hat zur Aufgabe, das Buch so exakt wie möglich in englischer Sprache wiederzugeben, nicht jedoch den Nachweis der Authentizität des Autors und seiner Quellen zu führen.  Der Wert und die Schönheit von Krauses Ideen und seines philosophischen Denkens bleiben auch unabhängig von der Authentizität seiner Quellen bestehen.


Coat of Arms


Coat of Arms

Coat of Arms


Book front page

Allen

Brüdern Freimaurer

liebevoll dargebracht

von dem

Verfasser

Coat of Arms



Coat of ArmsHaupt-Inhaltsverzeichnis

Coat of ArmsMain Table of Contents

« Einführung und Leitfaden zur ÜbersetzungIntroduction and Guide to the Translation »



« Zwekke dieses WerkesPurposes of this Book »



« Inhalt - 1ten Abtheilung des ersten BandesContents - Section 1 - Volume 1 »



« Inhalt - 2ten Abtheilung des ersten BandesContents - Section 2 - Volume 1 »



« Inhalt - 1ten Abtheilung des zweiten BandesContents - Section 1 - Volume 2 »



« Inhalt - 2ten Abtheilung des zweiten BandesContents - Section 2 - Volume 2 »



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