Abschrift

des Karl Christian Friedrich Krause's Buches

Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft

zusammengestellt, überarbeitet und ins Englische übersetzt

aus Google Books

von Bruder Vincent Lombardo

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Über den Werth der drei ältesten Kunsturkunden
der Freimaurerbrüderschaft

und
die nachstehende Bearbeitung derselben,
sowie über
deren Beziehung auf die Höherbildung der
Freimaurerbrüderschaft.

Einem jeden geselligen Vereine ist die Erkenntniß seiner Geschichte wesenlich, wenn er sich als ein geschichtliches Werk in der Zeit weise und kunstreich entfalten soll. Denn erst im Überblicke der Geschichte tritt er als ein wirkliches Lebenganzes vor die Augen; nur im Anschaun seiner Geschichte kann auch seine Gegenwart nach dem Maße der Urbegriffe (Ideen) richtig beurtheilet, und seine Zukunft weise vorgebildet und ausgeführt werden. Zwar enthält der Urbegriff (die Idee) alles Wesenliche auf einmal, also mehr, als jede endliche Zeit darzustellen vermag; und die Anschauung desselben, sowie des nach dem Urbegriffe gebildeten Urbildes (Ideales), ist daher, als der Urquell vollwesenlicher, schöner Gegenwart und Zukunft, das Erstwesenliche. Soll aber dem Urbegriffe (der Idee) gemäß eine neue Gegenwart und Zukunft mit sittlicher Gute, mit Weisheit und mit bewußter Kunst wirklich werden, so muß zuvor und zugleich die Vergangenheit und Gegenwart stets reingeschichtlich erkannt, daraus der geschichtliche Begriff gebildet, dieser dann auf den Urbegriff bezogen, endlich auch nach ihm und nach dem umgebenden Menschheitleben beurtheilt werden, damit auf diesem Wege ein stetig weiter bestimmbares Musterbild des Bundes entstehe, wonach dann derselbe in stetig steigender Kunst und Schönheit höher und vollwesenlicher ausgebildet werden könne.*) In diesen Verrichtungen zeigt sich die Weisheit des Lebenkünstlers wirksam; und nur im =4= Lichte dieser Weisheit ist es möglich, das Menschheitleben im Ganzen, in allen seinen Theilen, und in allen innern Vereinen (Harmonien) derselben, mit schöner Kunstfertigkeit weiter auszubilden.

Coat of Arms

*) Siehe das Register bei dem Worte: Begriff!

      Es ist offenbar, daß dieses Alles auch von der Freimaurerbrüderschaft und von ihrer Geschichte ohne Einschränkung gilt. Mit Unrecht behandeln daher viele Brüder, Logen und Logenbünde die Geschichte der Brüderschaft als ein Geheimniß; während eine andere Partei sie mit ebenso großem Unrecht als unbedeutend und unnütz betrachtet. Denn die Geschichte der Brüderschaft kann, wie jede Geschichte, nur durch offne, freigesellige Forschung, durch freien Gebrauch der Kunsturkunden und anderer Acten der Brüderschaft,*) und eigenlich erst dann freudig gedeihen, wann der Maurerbund sich so in einen offenen Bund erweitert haben wird, wie es sein eigner Urbegriff und sein eigenes Urbild, und zugleich der Geist des jetzigen Lebens der Menschheit, fordern. Würde aber die so bearbeitete Geschichte allen Brüdern bekannt gemacht, so würde auch die andre Partei, welche sie verachtet, bald weit weniger zahlreich sein; auch würde der einzelne fleißige Forscher mit größerem Erfolg and mit weit geringerem Aufwände von Zeit und Kraft zu durchgeführten Ergebnissen gelangen, und nicht mehr von allen Seiten so vielen Schwierigkeiten begegnen.

Coat of Arms

*) Siehe hierüber meine ausführlicheren Gründe in der Vorrede zu der deutschen Übersetzung von Lawrie's Geschichte der Freimaurerei. (Freiberg bei dem Br. Gerlach, 1810.) S.III.ff.

      Bei diesen Überzeugungen mußte mir die Erforschung der Geschichte der Brüderschaft von großer, wenn gleich immer gegen die Erkenntniß und Darstellung des Urbegriffes des Menschheitbundes nur von untergeordneter, Wichtigkeit erscheinen. Wer den ganzen Inhalt meiner Schrift zu würdigen versteht, der wird sich überzeugen, daß es mir nicht um bloßes Wissen, am wenigsten bloß um geschichtliches Wissen, sondern daß es mir hier einzig und allein um richtiges Wissen, zum Behuf eines richtigen Handelns, zu thun ist.

      Unter allen Theilen der Geschichte der Freimaurerbrüderschaft zog die Geschichte derselben in England, besonders die ältere, meine Aufmerksamkeit vorzüglich auf sich; weil die Brüderschaft dort ihren Ursprung genommen hat, dort in den ersten Jahrzehenden des vorigen Jahrhunderts umgebildet, von dort aus überallhin ausgebreitet worden =5= ist, und im Wesenlichen die dort angenommenen Grundgesetze und Gebräuche überall beibehalten hat, auch dort noch heute eifrig, und, was die Gebräuche betrifft, am reinsten ausgeübt wird.

      Bei der Erforschung der Geschichte der Freimaurerbrüderschaft in England aber muß eine genaue Kenntniß der drei ältesten Kunsturkunden der altenglischen Freimaurerei zum Grunde gelegt werden. Denn diese stellen die Brüderschaft in ihrem Zustande vor der im J. 1717. begonnenen Umbildung klar und vollständig dar; sie zeichnen uns die Wesenheit und die Bestimmung, die ältesten Gebräuche und die ursprüngliche Verfassung derselben, und machen insofern ein in sich geschlossenes geschichtliches Ganzes aus. In diesen drei Kunsturkunden erscheint die Brüderschaft am reinsten; sie sind kindliche Versuche, die Urbegriffe der Menschheit, der Menschlichkeit und eines ihr gewidmeten geselligen Fleißes den Baukünstlern an's Herz zu legen, und ihnen zu einem menschheitwürdigen Leben Anleitung zu geben.

      Indem ich mich urwissenschaftlich, sprachkundlich und beurtheilend (philosophisch, philologisch und critisch) über diese Kunsturkunden verbreite, zeige ich, mit Benutzung aller mir bekannt gewordenen gedruckten und handschriftlichen Vorarbeiten anderer Brüder, daß unsere Brüderschaft von den römischen Baukorporationen in England ihren Ursprung genommen, und durch christliche Gottinnige (Religiösen), die im Mittelalter gegen die Alleinherrschaft des Pabstes (Hierarchie) kämpften, diejenige eigentümliche Bestimmung, Verfassung, Bundinnigung (Liturgie) und Werkthätigkeit erhalten habe, die im Wesenlichen noch heute bestehen, in ihren Grundzügen noch in allen, wie auch immer entarteten, Zweigen der Brüderschaft zu bemerken sind, und von deren besserem Geiste die Brüderschaft in neuern Zeiten, meist ans Unkunde ihrer wahren Geschichte, nur zu oft und zu weit abgewichen ist; so daß, außer der durch die äußere Lage der Dinge im achtzehnten Jahrhunderte veranlaßten und durch einige geistvolle Männer bewirkten Trennung der Brüderschaft von den ausübenden Bankunstlern, und außer der schnellen Verbreitung derselben in alle Länder, kein wesenlicher Fortschritt in Verfassung, Gebräuchen und Werkthätigkeit bis heute in den Logen zu bemerken ist.

      Durch die genaue Prüfung und Darstellung dieser Urkunden erhalte ich eine erfreuliche Gelegenheit, zu zeigen, =6= welche hohe Urbegriffe schon in ihnen im Keime niedergelegt, und daß diese stets das stille Band der Herzen und der einzige wahre Lebengrund der Brüderschaft gewesen sind. Dadurch ermuntert, rufe ich der Brüderschaft zu, daß es jetzt hohe Zeit ist, zu erwachen, jene Urbegriffe in klare Anschauung zu setzen, und sie in geselliger Kunst zu beleben.

      Indem ich ferner den Brüdern die geschichtliche Grundlage unseres Bundzweckes, unserer Verfassung und unseres Gebrauchtbumes (Rituales) darstelle, deren Entstehung im Ganzen und in ihren Theilen, und den wahren Ursprung der einzelnen wichtigsten geselligen Formen und Gebräuche, reingeschichtlich nachweise, hoffe ich auch eine richtige Schätzung derselben endlich möglich gemacht, und einen festen Grund gelegt zu haben, daß das Reich des Aberglaubens und der sclavischen Verehrung alter Gewohnheiten, Gebräuche und Formen in der Maurerei zerstört, und einer durchgreifenden Neuschöpfung unseres Bundes zuerst in unseren Herzen, und dann in unseren Hallen, die Stelle gereinigt und geweiht werde.

      Wie ich selbst im Einzelnen diese Urkunden betrachte, daß ich ihnen keinen übertriebenen Werth beilege, daß mir überhaupt Lehrzeichen (Symbole) und bildliche Lehrart nur als Theil der Bundinnigung (Liturgie), diese selbst aber, gegen die ganze menschenbeseligende Wirksamkeit des aufblühenden Menschheitbundes, nur von untergeordneter Wesenlichkeit und Kraft erscheine, davon wird diese ganze Schrift, vorzüglich aber die der alten Lehrlinglection beigefügte Würdigung des ältesten Gebrauchthumes (Rituales), jeden sinnvollen Leser am besten überzeugen.

      Durch diese meine Arbeit setze ich ferner zugleich die Brüderschaft in den Stand, ihre inneren Verfassungrechte geschichtlich richtig kennen zu lernen, und sie den Zeiten gemäß frei umzubilden; sowie ich überhaupt dadurch Anlaß gebe, Alles, was die älteste Maurerei Ehrwürdiges, Schönes und Bleibendes darbietet, auch bei der Neugestaltung der Brüderschaft zeitgemäß, weise, und kunstreich zu erhalten und zu benutzen; wozu ich nach Maßgabe der höchsten Urbegriffe, und durch eine richtige Würdigung des ganzen ältesten Ritualsystemes, sowie aller einzelnen Gebräuche, durch das ganze Buch hindurch Winke gegeben habe.

      Diese drei ältesten Kunsturkunden haben also allerdings wesenlichen Werth: — sie zeigen uns den äußeren =7= Ursprung der Brüderschaft, überführen uns, daß die Brüderschaft in ihren ältesten Denkmalen Ahnungen des Urbegriffes und des Urbildes der Menschheit und des Menschheitbundes ausgesprochen hat, und dienen uns eben deßhalb zu einem geschichtlichen Maßstabe, wonach die gesellschaftliche Verfassung, die Gebräuche, und die ganze Werkthätigkeit jeder Loge und jedes Logenvereines beurtheilt werden können; welches um so nöthiger ist, als sie sich Alle, mehr oder weniger, von dem Wege reiner Menschlichkeit, den die drei ältesten Kunsturkunden deutlich vorschreiben, entfernt haben. Dennoch sind auch diese drei Kunsturkunden nicht geeignet, in dieser ihrer geschichtlich echten Gestalt die Grundlage des Lehr- und Gebrauchganzen der Brüderschaft zu bleiben, geschweige denn, daß sie zu der im Menschheitleben jetzt gebotnen Höherbildung der Brüderschaft allein hinreichen sollten.*)
    Denn das Erstwesenliche - - -

Coat of Arms

*) Der Vorbericht zu dieser Schrift, und die der zweiten Kunsturkunde beigefügte Würdigung des altenglischen und des neuenglischen Logenrituales, enthalten hierüber das Nähere.

      Denn das Erstwesenliche für jeden geselligen Verein ist klares und vollständiges Schauen und Anerkennen seines eigenen Urbegriffes und Urbildes, und wissenschaftliche Entfaltung der darin gegründeten Lehre des Bundes, ohne Bild und Hülle, und gereinigt von allem Unvollkommenen, was dem Bunde durch die Beschränktheit des Zeitalters, des Volkes, oder des Standes und Berufes, anhangen mag. Das nächstwesenliche Erforderniß, welches aber erst durch das erwähnte erstwesenliche erreichbar wird, ist eine jener Erkenntniß und dem Bildungstande der Menschheit, sofern derselbe gut ist, angemeßne, und eine bessere Zukunft musterbildlich vorausnehmende, gesellschaftliche Verfassung, und eine lebenkunstreiche Anordnung der ganzen dem Bundzwekke gewidmeten Werkthätigkeit. Von dieser ganzen Werkthätigkeit des Bundes nun ist wiederum ein innerer untergeordneter Theil die gesellschaftliche und gesellige Begeisterung für den Zweck des Bundes und für sein ganzes Leben, welche mit einem neuen, aber sachgemäßen, Namen die Bundinnigung genannt werden könnte, und in Dem geahnet und theilweiß ausgeführt ist, was man Liturgie nennt. Von dieser Bundinnigung ist nun ferner ein innerer untergeordneter, aber wesenlicher, Theil die öffentliche und gesellschaftliche Darstellung der ganzen Bundlehre in jeder echtmenschlichen Form. Von diesem =8= Theile der Bundinnigung endlich, von der Darstellung der Bundlehre, ist die Darstellung derselben durch Lehrbilder und Lehrzeichen (Embleme und Symbole), sowohl durch ruhende selbständige (Tapis und bedeutende Kleinode und Geräthe), als auch durch belebte, in bundinnigender Handlung erscheinende (durch Ritual und Ceremonie), ein innerer untergeordneter Theil, und zwar erst von zweiter Stufe der Wesenlichkeit; denn die erste Stufe dieser Darstellung der Bundlehre nehmen der unbildliche Lehrvortrag, die Rede, (wie in christlicher Kirche die Predigt,) nebst dem gesellschaftlichen Gespräche, und dem Gesänge, ein.

      Daß die so eben genannten wesenlichen Erfordernisse der jetzigen Freimaurerbrüderschaft noch im Ganzen allgemein fehlen, und daß dazu bloß in einzelnen Zügen der Verfassung und in einzelnen Gebräuchen und Lehrzeichen (Symbolen) einige leise Andeutungen und Anfänge vorhanden sind, wird einem Jeden offenbar werden, der mit der Anschauung des Urbegriffes und des Urbildes der Freimaurerbrüderschaft eine gründliche und genaue Kenntniß ihrer echten Geschichte und ihres gegenwärtigen Zustandes verbindet. Es muß daher unser erstes Streben sein, jene wesenlichen Erfordernisse der Bundlehre, Bundverfassung und Bundinnigung herzustellen, und in dieser Absicht auch alle geschichtlich überlieferten einzelnen Lehren, Gebräuche und Sinnbilder zu sammeln, sie nach dem Urbilde der Freimaurerei zu prüfen, und die darin enthaltenen Ahnungen und Andeutungen der Wahrheit zu klarer Einsicht zu erheben. Eben deßhalb nun müssen uns die drei ältesten Kunsturkunden so werth sein; denn die erste enthält einen Anfang der Lehre des Bundes; die Yorker Constitution zeigt uns die Grundlage der uralten Kunstverfassung der freien und freisinnigen Masonen; und die älteste Aufnahmhandlung ist eine anschauliche Darstellung ihrer Gebräuche und sinnbildlichen Verrichtungen.

      Die allgemeiner verbreitete genaue Kenntniß dieser ältesten Kunsturkunden, und ihrer echten Vergeistigung, wird dahin mitwirken, daß die Brüderschaft zu der Anerkennung jener drei Grundbedürfnisse gelange, und sich vorerst von aller Zerstreuung und Entweihung durch fremdartige Zweckbestimmungen und Beschäftigungen, sowie von vielen einzelnen vernunftwidrigen und ihrem eignen Urbegriffe und Urbilde widerstreitenden Gebräuchen und Einrichtungen, befreie und reinige, besonders aber, daß sie =9= sich aller mit oder ohne Absicht ihrer Urheber trügerischen, sowie aller offenbar untergeschobenen, Geschichterzählungen und angeblichen Actenstükke, entledige, welche jene zweckwidrigen Beschäftigungen, Gebräuche und Einrichtungen geschichtlich begründen und unterstützen sollen.

      Freilich ist eine vorurtheilfreie, gründliche und fruchtbare Würdigung unserer drei ältesten Kunsturkunden nur in und durch die Anschauung der Wesenheit und der Bestimmung der Freimaurerei und der Freimaurerbrüderschaft möglich, und diese kann wiederum nur gewonnen werden in der Anschauung des Urbegriffes und des Urbildes der Menschheit, des Menschheitlebens und des Menschheitbundes. Schon deßhalb, überhaupt aber wegen der vorhin ausgesprochenen Überzeugung von den erstwesenlichen Bedürfnissen unserer Brüderschaft, war es im Jahr 1808 mein Wunsch, der Brüderschaft zuerst eine volkverständliche Darstellung des Urbegriffes und des Urbildes der Menschheit, des Menschbeitlebens und des Menschheitbundes aufzustellen, sodann den geschichtlichen Beweis zu geben, daß unsere Brüderschaft ein wesenlicher und von uns neuzubelebender Keim des Menschheitbundes sei, und hierauf in einer ausführlichen und in allen ihren Theilen gleichförmigen Schrift zu zeigen, wie die Brüderschaft ihr drittes Lebenalter beginnen, und in einen ofnen Menschheitbund sich, höherbildend, in verklärter Form, entfalten könne und solle. Die Bearbeitung der drei ältesten Kunsturkunden in diesem Geiste war für diesen erhabenen Zweck eine wesenliche Vorarbeit; und die Betrachtung, daß diese Urkunden überhaupt nur sehr wenigen Brüdern und Logen bekannt waren, und bis dahin nur einseitig und oberflächlich benutzt wurden, und daß die Brüderschaft zuvörderst durch die allgemeinere Bekanntschaft mit ihren drei ältesten Kunsturkunden zu höherem Selbstbewußtsein und zu höherer Ausbildung geweckt und vorbereitet werden konnte, brachten mich zu dem Entschlusse, die vorliegende Bearbeitung dieser Urkunden den so eben erwähnten Schriften im Jahre 1810 vorauszuschikken.

      Indeß habe ich in der Schrift: das Urbild der Menschheit, ein Versuch, vorzüglich für Freimaurer, (Dresden 1811.) und durch die darin enthaltene reinurbildliche Darstellung des Menschheitlebens und des Menschheitbundes, einen unerschütterlichen geistigen Grund gelegt, daß dieser Bund auf Erden gestiftet werde, und daß auch unsere Brüderschaft =10= ihre wesenliche Bestimmung erkenne und erfülle: sich als wesenlichen Theil des auf Erden werdenden Menschheitbundes neu zu gestalten. — Nach den in dieser Schrift ausgesprochenen Urbegriffen und Urbildern (Ideen und Idealen) der Menschheit, des Menschheitlebens und des Menschheitbundes werden nun alle Brüder, welche im Geist und im Herzen dazu vorbereitet sind, auch diese unsere drei ältesten Kunsturkunden, und deren hier mitgetheilte Bearbeitung, als nach einem untrüglichen Urmaße beurtheilen, und das darin enthaltene Gute für die nun schon begonnene Höherbildung der Brüderschaft verstandvoll und mit Treue benutzen.


Coat of Arms

« Bundinnigung und VerfassungErste Kunsturkunde »


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Haupt-Inhaltsverzeichnis

Main Table of Contents

« Einführung und Leitfaden zur ÜbersetzungIntroduction and Guide to the Translation »



« Zwekke dieses WerkesKrause's Purpose and Main Index »



« Inhalt - 1ten Abtheilung des ersten BandesContents - Section 1 - Volume 1 »



« Inhalt - 2ten Abtheilung des ersten BandesContents - Section 2 - Volume 1 »



« Inhalt - 1ten Abtheilung des zweiten BandesContents - Section 1 - Volume 2 »



« Inhalt - 2ten Abtheilung des zweiten BandesContents - Section 2 - Volume 2 »